Illuminale

Illuminale Trier

Künstler bringen Feuer und Laser in Palastgarten und Kaiserthermen
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Fn Feuerkünstler aus Berlin.
Engagiert wurde Kain Karawahn von Kurator Fabian Lasarzik für ein partizipatives Schulprojekt mit Trierer Schülern. Ihre Ergebnisse aus der Workshop-Woche zeigen sie während der Illuminale am Freitag, 28. September, und Samstag, 29. September, in kleinen Auftritten. „Ich möchte eine besondere Atmosphäre und Kommunikation schaffen, die schön und poetisch wirkt, die aber auch ein wenig irritieren darf. Das schärft die Sinne und öffnet sie für den Rundgang an historischen Orten“, sagt Lasarzik. Viele Aktionen sind spielerischund leicht, manches auch rauh und konkret auf das Denkmal bezogen. So legt sich beispielsweise über die Palästra ein Netz oder Schachbrett aus Laserstrahlen, durch das man sich bewegen kann. Der Laser als modernste Lichtform stellt hier einen Bezug zu unserer technisierten Gegenwart her, zugleich schafft er mit dem Werk Lumen Aqualis von Katrin Bethge einen Bezug zum Weltkulturerbe. Dazu kreiert der international profilierte Künstler Robert Henke am Samstag einen eigenen Klang. Der Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart beginnt jedoch beim Feuer: „Es ist die archaischste Form des Lichts und war elementar für die Entwicklung der Menschheit. Es war Voraussetzung für die Industrialisierung“, sagt Lasarzik.